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Reasco an der Tortour 2016 dabei.

Auch in diesem Jahr ist die Reasco AG an der Tortour aktiv – als Supplier und als Sponsor-Partner des 2er-Handbiketeams.

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TORTOUR 2016: Verfolge das Geschehen live!

Vom 18. bis 21. August 2016 geben die Athleten wieder alles! Der Prolog für die TORTOUR, CHALLENGE und den SPRINT startet am Schaffhauser Rheinfall. Die Kurzstrecke ist ein Spektakel vor atemberaubender Kulisse und entscheidet über die Startreihenfolge in der drauffolgenden Nacht. Zuschauer sind herzlich willkommen!

Nach Mitternacht werden dann alle Solofahrer und Teams der TORTOUR auf die 1000 beziehungsweise bei der CHALLENGE 500 und bei SPRINT 370 Kilometer lange Strecke geschickt. Erste Finisher des SPRINT werden am Freitag ab ca. 15 Uhr in Schaffhausen erwartet, die schnellsten CHALLENGE-Teams werden um ca. 18.30 Uhr eintreffen. Die ersten TORTOUR-Teams werden am Samstag voraussichtlich gegen 11 Uhr ankommen. Die Fahrer und Fahrerinnen freuen sich über Jubel in der IWC-Arena in Schaffhausen!
www.tortour.com

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TORTOUR im Handbike-2er-Team: «Pässe sind das grosse Problem!»

Albert Marti und Walter Eberle sind beides Paraplegiker. Trotzdem haben die begeisterten Radfahrer auf ihren Handbikes schon dreimal an der TORTOUR mitgemacht – zweimal im 6er-Team und einmal im 4er-Team. Dieses Jahr wollen sie sich der riesigen Herausforderung zu zweit stellen und als reines Handbike-Team «It takes two to tango» 1000 Kilometer und 13’000 Höhenmeter absolvieren. Reasco AG unterstützt die beiden Athleten.

TORTOUR (TT): Bert, wo seid ihr zu Hause und welches ist euer Haupt-Trainingsgebiet?
Albert Marti (AM): Ich wohne in Schaffhausen und unter der Woche in der Nähe von Sursee. Das sind eigentlich meine Haupttrainingsgebiete. Mein Teampartner Walter wohnt in Schaan, FL. Die Gegend dort ist ein Paradies zum Trainieren, da es auf dem Rheindamm kilometerlange flache Radwege gibt und gleich nebenan zahlreiche Gipfel für Bergtraining. Ich verbringe daher auch öfter intensive Trainingswochenenden da.

TT: Wie bereitet man sich als Handbiker auf ein Rennen wie die TORTOUR vor?
AM: Grundsätzlich gleich wie ein normaler Radfahrer: Viele Kilometer machen, Bergtraining für Kraftausdauer und dazwischen auch schnelle Einheiten. Unsere Distanzen sind aber tendenziell ein wenig kürzer, das heisst, so bis 120 km für Ausdauertrainings. Bis zur TORTOUR werde ich diese Saison rund 6000 Kilometer gemacht haben, Walter eher 10’000. Was die technischen Möglichkeiten betrifft, haben wir an unseren Rädern die Übersetzungen angepasst, sodass wir mit möglichst wenig Kraftaufwand und höherer Kadenz bergauf fahren können.

TT: Ihr habt schon dreimal an der TORTOUR mitgemacht, bisher aber in grösseren Teams.
AM: Genau. Die ersten beiden Male fuhren wir in einem 6er-Team, dann im 4er-Team, mit einem normalen Radfahrer für die schwersten Bergetappen. Ja, und nun haben wir das Gefühl, es gehe auch zu zweit, nur mit Handbikes! J Wir haben viel Erfahrung und sind fit. Walter hat im Juni schon an der Store Styrkeprøven in Norwegen mitgemacht, 540 Kilometer am Stück, von Trondheim nach Oslo. Er hat die Strecke in 24h 45min absolviert – eine Wahnsinnsleistung!!!

TT: Wie anstrengend ist es, Pässe mit dem Handbike zu fahren?
AM: Pässe sind das grosse Problem. Da sind wir einiges langsamer als normale Radfahrer und es ist extrem anstrengend – vor allem für mich. Da ich höher gelähmt bin, fahre ich in einem Liegehandbike und kann daher bergauf die Arme nie ausruhen oder meine Position verändern. Dies macht lange Pässe zu einer Herausforderung. Walter fährt ein Kniebike und kann somit auch die Rumpfmuskulatur einsetzen. Er liebt es daher, Berge zu fahren. Meine Stärke sind dafür eher die flachen und hügeligen Etappen, da ich mit dem Liegerad aerodynamischer bin und so weniger Energie brauche.

TT: Wie gut könnt ihr an der TORTOUR die Etappen euren Stärken entsprechend im Team aufteilen?
AM: Leider nicht besonders gut. Die Streckenführung ist so, dass im Zweierteam jeder fast gleichviele Höhenmeter machen muss. Das wird daher eine echte Herausforderung…

TT: Ihr werdet etwas früher, also bereits um 19 Uhr, starten und werdet voraussichtlich auch spät ankommen. Ihr seid also mit rund 55 Stunden noch ein ganzes Stück länger unterwegs, als die regulären Teilnehmer. Wie steht ihr das durch?
AM: Gute Frage! Wir werden sehen ob wir es durchstehen… Aber grundsätzlich: Gut essen und vielleicht mal eine halbe Stunde schlafen hilft! Und wir hoffen auf gutes Wetter!

TT: Was ist euer Ziel?
AM: Mit dem früheren Start ist es unser Ziel, vor Kontrollschluss in Schaffhausen anzukommen, also bis Sonntag um 2.00 Uhr. Das zweite Ziel ist schlicht, viele Emotionen, positive wie wohl auch negative, aus der TORTOUR mitzunehmen und wiederum gemeinsam ein grosses Abenteuer zu erleben.

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